1. Wer sind die Alltagsassistenten im Projekt „Begleitung von Anfang an“?

Die Alzheimer Gesellschaft Sachsen e.V. und die Alzheimer Gesellschaft Thüringen e.V. haben an jeweils zwei Standorten ehrenamtliche Helfer und Helferinnen in mehrtägigen Schulungen als Alltagsassistenten ausgebildet. Die Freiwilligen sind Menschen die oft bereits aus sozialen Berufen kommen. Sie sind z.B. Lehrerinnen, Altenpfleger oder Krankenschwestern. Sie sind Menschen, die sich für ein gutes Miteinander in ihrer Stadt/Gemeindeengagieren.

2. Wer wird von Alltagsassistenten begleitet?

In erster Linie sollen Menschen im Frühstadium einer dementiellen Erkrankung, am besten direkt nach der Diagnose, unterstützt werden. Viele ältere Menschen leben allein, entweder weil sie keine Angehörigen haben oder weil diese aus beruflichen oder privaten Gründen weit entfernt wohnen oder wenig Zeit haben. Für sie kann „Begleitung von Anfang an“ eine wichtige Unterstützung sein.

3. Wie unterstützen Alltagsassistenten?

  • Wenn die Diagnose Demenz gestellt wurde, fragen sich Betroffene oft, wie es nun weiter gehen soll. Normalerweise überlegen die Familien dann gemeinsam, welche Hilfen notwendig sind und wer was übernehmen kann.
  • Bei Alleinlebenden können Alltagsassistenten diese Aufgabe übernehmen. Sie überlegen gemeinsam mit den Betroffenen, welche Hilfen notwendig sind, damit das gewohnte Leben so lange wie möglich im eigenen Zuhause fortgeführt werden kann. Sie können auch beim Ausfüllen von Anträgen unterstützen und beim Besuch von Ärzten oder Ämtern begleiten.

4. Übernehmen die Alltagsassistenten auch Pflege oder Hauswirtschaft?

  • Nein.
  • Wenn Hilfe im Haushalt oder Pflege notwendig ist, können die Alltagsassistenten Sie dabei unterstützen, eine geeignete Haushalthilfe oder einen Pflegedienst zu finden.

5. Wie werden Alltagsassistenten bezahlt und wie sind sie versichert?

Die Freiwilligen erhielten eine Aufwandsentschädigung. Außerdem waren sie während ihrer Einsätze unfall- und haftpflichtversichert. Die Mittel dafür und auch für die regelmäßige Weiterbildung der Helfer stellte die Deutsche Alzheimer Stiftung bereit, die das Projekt „Begleitung von Anfang an“ förderte.