Die Mitglieder des Kuratoriums berichten über ihr Engagement für die Deutsche Alzheimer Stiftung:

 

Heike von Lützau-Hohlbein

„Seit fast 30 Jahren engagiere ich mich für die Deutsche Alzheimer Gesellschaft. Demenz wurde zu meinem Lebensthema, als meine Mutter in den 1980er-Jahren erkrankte. Es gab kaum Information, wenig Wissen, keine Angebote zur Unterstützung und Entlastung der Angehörigen. Das hat sich in den letzten Jahren sehr verbessert - aber es bleibt noch viel zu tun!

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft will Demenzerkrankte und ihre Angehörigen mit Informationen, Beratung und Entlastung unterstützen. Lange war ich ehrenamtlich Schatzmeisterin und später Vorsitzende der Gesellschaft. Deshalb weiß ich, wie schwer es ist, so eine Arbeit allein mit den Mitteln der Selbsthilfe zu finanzieren. Mir liegt daran, dass die gute und erfolgreiche Arbeit in jedem Fall unabhängig von der Pharmaindustrie oder anderen Unternehmen geleistet wird und auch weniger von öffentlicher Förderung abhängt.

Ich freue mich, dass es immer Menschen gibt, die bereit sind zu spenden und die auch beim Vererben an unsere Arbeit denken. Aber in einem gemeinnützigen Verein darf man aus Spenden kein Kapital ansparen. Deshalb habe ich im Jahr 2000 die Deutsche Alzheimer Stiftung gegründet - mit einem Anfangskapital von 15.000 D-Mark. Inzwischen ist die Stiftung mit einem Stammkapital von über 1 Mio € ausgestattet. Mit dieser Summe können wir schon viel bewegen - darauf bin ich sehr stolz. Dieser Grundstock wird auch über meinen Tod hinaus weiterleben. Unsere Stiftung gibt anderen Menschen im Rahmen einer Zustiftung ebenfalls die Möglichkeit, die wertvolle Arbeit der Deutschen Alzheimer Gesellschaft dauerhaft zu sichern.“

Heike von Lützau-Hohlbein, Stiftungsgründerin und Kuratoriumsvorsitzende


Prof. Dr. Christian Behl

„Ich engagiere mich für die Deutsche Alzheimer Stiftung, weil ich trotz aller Rückschläge an die medizinische Grundlagenforschung als entscheidendem Ausgangspunkt zur Entwicklung erfolgreicher Präventions- und Therapieansätze glaube und dafür ein Umdenken in der Alzheimer-Forschung nötig ist.“

Prof. Dr. Christian Behl, Direktor des Instituts für Pathobiochemie, Universität Mainz


Monika Kaus

„Als Tochter einer verstorbenen Mutter mit Demenz habe ich die Informationen und die Unterstützung der Alzheimer-Gesellschaften hautnah kennengelernt. An meinem und am Wohnort meiner Mutter haben sie mir mit Rat und Tat zur Seite gestanden.

Aus diesem Grunde unterstütze ich aktiv und ehrenamtlich als Vorstandsmitglied der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz (DAlzG) die vielfältige Arbeit der Organisation. Sie vertritt die Interessen von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen mit dem Ziel, dass Menschen mit Demenz in unserer Gesellschaft akzeptiert werden und sich wohlfühlen können.

Als gemeinnützige, unabhängige und neutrale Selbsthilfeorganisation sind wir neben Mitgliedsbeiträgen, Geldern der öffentlichen Hand und zweckgebundenen Fördermitteln auf Spenden und Zustiftungen angewiesen. Deshalb begrüße ich auch die Unterstützung der Deutschen Alzheimer Stiftung, die sich ausschließlich für Projekte und Versorgungsforschung der DAlzG einsetzt.“

Monika Kaus, 1. Vorsitzende der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz